Fahrstuhl
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Was sind die Unterschiede zwischen Lift, Fahrstuhl oder Aufzug?
Wer selbst nach einer Möglichkeit zur Beförderung von Personen und Lasten zwischen ein oder mehreren Etagen sucht, der stößt im Internet oft auf die Begriffe Aufzug, Lift und Fahrstuhl. Aber wie genau unterscheiden sich diese drei Beförderungsmittel oder handelt es sich bei allen dreien um dasselbe Produkt?
Grundsätzlich beschreiben alle drei Begriffe für gewöhnlich Maschinen, die dem Personentransport oder der Lastenbeförderung dienen. Eine definierte Wortabgrenzung, was einen Lift von einem Aufzug unterscheidet, gibt es daher nicht. Jedoch gibt es sprachliche Differenzierungen, auf die die Bezeichnungen zurückzuführen sind und auf diese möchten wir im Folgenden näher eingehen.
Der Aufzug
Der Begriff „Aufzug“ selbst entstammt der Kurzform des Wortes „Aufzugsanlage“. Das Wort Aufzugsanlage ist im Vergleich zu den anderen beiden Begriffen eine offiziellere Bezeichnung, die in Dokumenten des Deutschen Instituts für Normung, wie der DIN EN 81 „Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen“, Verwendung findet. Während der Duden das Wort Aufzug neben weiteren Synonymen für z. B. eine Aufmachung speziell für unsere Verwendung als „mechanische Vorrichtung zum Auf- bzw. Abwärtstransportieren von Personen oder Lasten“, deklariert und dem Begriff „Fahrstuhl“ gleichsetzt, beschreibt Wikipedia einen Aufzug auch mit den Kurzformen Lift und Fahrstuhl und definiert diesen nach den folgenden Hauptkriterien:
Förderhöhe mind. 180 cm
- mind. teilweise geführte Aufzugskabine
- mind. zwei feste Zugangsstellen.
Lift
Der Begriff „Lift“ stammt ursprünglich aus dem englischsprachigen und bedeutet übersetzt „in die Höhe heben“. Im deutschsprachigen Raum wird mit dem Wort Lift daher üblicherweise eine Aufzugsart verbunden, welche nicht vertikal, sondern schräg nach oben fährt. In erster Linie verbindet man hierzulande mit einem schräg fahrenden Lift zur Personenbeförderung den klassischen Treppenlift oder auch einen Hublift für Rollstuhlfahrer, wobei jedoch ein Personenaufzug, wie ein Homelift, ebenfalls dieser Kategorie zugeordnet werden kann.
Bedingt des englischen Wortursprungs ist die Bezeichnung Lift aber auch in vielen weiteren Bereichen zu finden, so beispielsweise im kosmetischen betreffend hautstraffender Eingriffe oder auch im akrobatischen Zweig, in welchem ein Lift eine bestimmte Tanzfigur bezeichnet und dabei auf die Übersetzung „in die Höhe heben“ zurückzuführen ist.
Der Fahrstuhl
Der Begriff „Fahrstuhl“ soll zurückzuführen sein auf die österreichische Kaiserin Maria Theresia. Diese soll sich im 18. Jahrhundert mittels Stuhl in ihre oberen Etagen des Schlosses ziehen gelassen haben, da ihr der Weg über die Treppe zu beschwerlich war.
Zu Zeiten, als sich die Kabinentüren von Aufzügen lediglich manuell öffnen und mittels Knopfbedienung handhaben ließen, wurden Aufzüge meist durch einen sogenannten Aufzugführer oder auch Fahrstuhlführer bzw. Liftboy genannt, bedient. Die Hauptaufgabe des Aufzugführers bestand u. a. darin, die Passagiere zu begrüßen oder darauf zu achten, dass Sicherheitsvorschriften, wie z. B. die zugelassene Anzahl der mitfahrenden Personen eingehalten werden. Dem Aufzugführer stand während der Fahrt mit dem Aufzug oftmals ein Stuhl in der Kabine zur Verfügung, woher das Wort Fahrstuhl möglicherweise ebenfalls seine Ableitung erhalten haben könnte.
- Aufzug – offizielle technische Bezeichnung (DIN EN 81 Norm)
- Fahrstuhl – umgangssprachlicher deutscher Begriff
- Lift – englischer Begriff, oft für spezielle Bauformen genutzt
In technischen Dokumenten wird fast immer „Aufzug“ verwendet, im Alltag hingegen häufig „Fahrstuhl“.
FAQ zum Thema Fahrstuhl
Was genau ein Fahrstuhl technisch definiert
Ein Fahrstuhl ist eine geführte Kabine, die Personen oder Lasten zwischen mindestens zwei festen Haltestellen bewegt. Er zählt rechtlich zu den Aufzugsanlagen.
- Förderhöhe mindestens 180 cm
- geführte Kabine
- mindestens zwei Zugangsstellen
Damit unterscheidet sich ein Fahrstuhl klar von Hebebühnen oder Plattformliften mit kurzer Hubhöhe.
Wann man von einem Lift spricht
Der Begriff Lift wird meist für spezielle Beförderungssysteme verwendet, insbesondere bei schräger Fahrbewegung.
- Treppenlift
- Hublift
- Rollstuhllift
- Homelift (teilweise)
Im Alltag wird Lift oft als allgemeines Synonym benutzt, technisch bleibt jedoch „Aufzug“ der korrekte Begriff.
Wie viel kostet ein Fahrstuhl?
Die Kosten eines Fahrstuhls hängen hauptsächlich von Gebäudehöhe, Kabinengröße, Traglast und Einbausituation ab. Ein kompakter Fahrstuhl im Einfamilienhaus ist deutlich günstiger als eine stark genutzte Anlage im Mehrfamilienhaus.
- Anzahl der Etagen
- Innen- oder Außenanlage
- Schachtbau erforderlich oder nicht
- Ausstattung und Design
- Nutzungsintensität
Erst nach Prüfung der Einbausituation lässt sich ein verbindlicher Preis berechnen.
Ab wann ist ein Fahrstuhl Pflicht?
Ein Fahrstuhl ist in Deutschland vorgeschrieben, wenn Gebäude barrierefrei erreichbar sein müssen oder eine bestimmte Gebäudehöhe überschritten wird. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus Landesbauordnungen und der DIN 18040.
- öffentliche Gebäude mit Besucherverkehr
- mehrgeschossige Neubauten
- Wohnanlagen mit barrierefreiem Wohnraum
Die genauen Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland.
Ab wann muss ein Fahrstuhl eingebaut werden?
Ein Fahrstuhl muss eingebaut werden, wenn Neubauten barrierefreien Zugang zu Wohnungen oder öffentlich zugänglichen Bereichen bieten müssen. Maßgeblich sind Gebäudehöhe und Nutzung.
- Mehrfamilienhäuser ab mehreren Geschossen
- öffentliche Gebäude
- barrierefreie Wohnungen
Im Bestand besteht meist keine Pflicht – jedoch oft Förderfähigkeit.
Wie viel Strom verbraucht ein Fahrstuhl?
Ein moderner Fahrstuhl verbraucht deutlich weniger Energie als ältere Anlagen. Der größte Strombedarf entsteht beim Anfahren, während Standby-Betrieb nur wenig Energie benötigt.
- verbrauchsarm durch Frequenzsteuerung
- Standby-Modus im Stillstand
- LED-Beleuchtung
- energieeffiziente Antriebe
Im Wohnhaus liegt der Stromverbrauch meist nur bei einem kleinen Haushaltsgerät über das Jahr gerechnet.
Praxisnutzen eines Fahrstuhls im Gebäude
Ein Fahrstuhl erhöht den Komfort im Alltag spürbar, schafft barrierefreien Zugang zu allen Etagen und trägt gleichzeitig zur langfristigen Wertsteigerung Ihrer Immobilie bei. Bewohner erreichen ihre Wohnung selbstständig, das Gebäude bleibt auch im Alter uneingeschränkt nutzbar und wird für Mieter, Besucher und Käufer deutlich attraktiver.
Wenn Sie prüfen möchten, welche Fahrstuhl-Lösung zu Ihrem Gebäude passt, beraten wir Sie gerne persönlich.
Kontaktieren Sie uns unter 06681 96740-0 oder per E-Mail unter info@lift-reith.de, um mehr zu erfahren oder einen Beratungstermin zu vereinbaren.

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